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Die Töchter des Drachen by Wolfgang Hohlbein

By Wolfgang Hohlbein

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Sättel. Aber sie fragte sich vergeblich, wozu um alles in der Welt man derart riesige und sicher plumpe Reittiere brauchen konnte. »Sie sind nicht plump«, beantwortete Hraban ihre entsprechende Frage. »Sie sehen vielleicht nicht so aus, aber sie laufen schneller als jedes Pferd, und sie rennen eine Woche, ohne anzuhalten, wenn es sein muß. « Hraban grinste. »Zum Beispiel, um ein Stadttor einzurennen. « Seine Antwort machte Talianna betroffen, denn für einen Moment hatte sie vergessen, was Hraban wirklich war - nämlich ein Mann, der sein Brot mit Kämpfen und Töten verdiente.

Die Krell-Echse prallte gegen sie, klammerte sich mit allen acht Beinen an ihren Arm, ringelte den stahlbewehrten Schwanz um ihren Bizeps und versuchte ihr mit zwei Dutzend winziger, messerscharfer Krallen das Gesicht zu zerfetzen. Ein brennender Schmerz fuhr durch Tallys Hand, als sich die Kiefer des Miniatur-Monsters um ihren rechten Zeigefinger schlossen und nadelspitze Zähnchen in ihre Haut eindrangen. Sie fluchte ungehemmt, drehte das Gesicht von den wirbelnden Klauen weg und packte die Echse mit beiden Händen.

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