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BGB — Familienrecht, BGB — Erbrecht by Dr. K. Braun (auth.)

By Dr. K. Braun (auth.)

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Die Grenze liegt nach der Rechtsprechung dort, wo das Testierverbot sittenwidrig durch Verfügungen des Erblassers umgangen wird. 111. Pflichtteil (§§ 2303 bis 2338, BGB) (1) Der Erblasser kann durch Testament oder Erbvertrag auch seinen Ehegatten, seine Abkömmlinge und seine Eltern von der Erbfolge ausschließen. Zum teilweisen Ausgleich dafür können diese Personen von dem Erben den Pflichtteil verlangen. (2) Der Pflichtteil, ein Anspruch auf Geld gegen den Erben, besteht in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils(§ 2303 BGB).

1, Satz 1 BGB). (3) Erbvertragliebe Bindung hindert Erblasser an weiteren letztwilligen Verfügungen Eine spätere Verfügung von Todes wegen des durch den Erbvertrag gebundenen Erblassers ist unwirksam, soweit sie das Recht des vertragsmäßig Bedachten beeinträchtigen würde (§ 2289 BGB). Dagegen sind Verfügungen der durch Erbvertrag Gebundenen unter Lebenden grundsätzlich wirksam (§ 2286 bis 2288 BGB). Die Grenze liegt nach der Rechtsprechung dort, wo das Testierverbot sittenwidrig durch Verfügungen des Erblassers umgangen wird.

Franz Huber Dieses Testament soll auch mein letzter Wille sein. Magda Huber, geh. Klein Stuttgart, den 08. 02. 1979 (2) Berliner Testament(§ 2269 BGB) Setzen sich die Ehegatten - wie in obigem Beispiel - gegenseitig als Erben ein und bestimmen sie, daß nach dem Tod des Letztversterbenden der beiderseitige Nachlaß an einen Dritten fallen soll, so ist im Zweifel anzunehmen, daß der Dritte für den gesamten Nachlaß als Erbe des zuletzt versterbenden Ehegatten eingesetzt ist, der Letztversterbende also nicht Vorerbe, sondern Vollerbe des Vorversterbenden ist.

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